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FÔRET NOIR VERRINE

Aktualisiert: 5. Juni

Die imposante Schwarzwälder Kirschtorte wurde im Jahre in Deutschland erfunden, also zu einer Zeit, als der Erste Weltkrieg in vollem Gang war. Der junge Konditor Josef Keller aus Bad Godesberg hatte die glorreiche Idee, eine damals beliebte Nachspeise (in Kirschwasser eingelegte Kirschen mit Schlagsahne) in einen Kuchen zu verwandeln. Dieser bestand aus einem Mürbteig und zweifellos einem Biskuit, vermutlich mit Nusskernen und Kakaopulver angereichert. In jedem Fall waren Kirschen, Schlagsahne sowie Kirschwasser und Schokospäne mit dabei. Vom Krieg glücklicherweise verschont, eröffnete der junge Konditor deinen eigenen Laden, wo er das Naschwerk weiterentwickelte. Es sollte schon bald ganz Deutschland und nach dem zweiten Weltkrieg auch den Rest der Welt erobern. Wie die Torte zu ihrem Namen kam ist unklar. Vielleicht durch den Umstand, dass im Schwarzwald das nötige Kirschwasser gebrannt wird. Es könnte aber auch sein, dass die dortige Tracht dafür verantwortlich ist, in deren Farben (Schwarz, Rot, Weiss) dieses köstliche Meisterwerk leuchtet.


Schwarzwälder Kirsch -  das klingt wie eine süsse Verheissung. Wie eine Einladung zu einem Märchenhaften Speziergang durch einen Zauberwald, in dem das Laub aus Schokolade mit Sahne und die Wurzeln aus Kirschen und Biskuit sind. Welch eine Wonne, sich in diesem Wald zu verlieren.



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